11.06.2000

Nach einem unerwartet vollen Flug, was sich aber zum Glück in Bangkok änderte, mit wie immer viel zu langer Dauer, gab es dann am Bali-Airport auch gleich große Verwirrung, anders als sonst wurde man nicht vom Hotel, sondern von einem Beauftragten von Aeroworld empfangen.

Eine kleine Überraschung (mit der ich allerdings fest gerechnet hatte) war noch, daß Bruder Reiner mit Kus am Flughafen an der gewohnten Stelle stand, um auf mich zu warten und, nach der gewohnten Schlange an den Visacountern mit nachfolgendem Warten an der Gepäckausgabe, mich in Empfang zu nehmen.

Natürlich hatte er in der Zwischenzeit den richtigen Empfangsbeauftragten ausgemacht, so daß mir diese Suche erspart blieb.

Nach einer beinahe 30-minütigen Wartezeit - bis endlich auch die anderen Aeroworld - Mitreisenden gefunden waren - ging es in einer kleinen Rundreise als 3. Stop endlich zum Bali Agung Village. Tja, wo das jetzt genau liegt und wie nahe die liebe Verwandtschaft im Bali Holiday Resort ist, muß ich noch herausbekommen.

Mein erster Eindruck vom Hotel ist noch sehr gespalten, es ist recht ruhig gelegen, die Empfangshalle ist auch ok, das Zimmer ist recht originell, direkt am Pool gelegen, eigene Terrasse und eine Tür, die maximal 1,5m hoch ist...

Auf recht engem Raum findet man Alles, was man zum Urlaub bracht, die Naßzelle läßt jedoch etwas zu Wünschen übrig. Es gibt einfach zu wenig Abstellfläche für die Sachen, die man im Urlaub gerne mal so nebenbei unterbringen möchte.

Auch sind an der Wand, wo die Kacheln der Badewanne in gestrichene Wand übergeht, einige dunkle Stellen, die ich im Augenblick nicht wirklich untersuchen möchte.

Für den Abend war auch schon gleich das erste Familientreffen geplant, welches in Mades Warung zwei (das Neuere) stattfinden sollte.

Pünktlich um 19.00 Uhr war dann auch die Besatzung des Bali Holiday Resorts zur Stelle und mit einem Sammeltransport für erstaunlich günstige 5.000 rp ging's dann zu Mades Warung II.

Sabine leidet zur Zeit an einer Magenverstimmung, die von Reiner aber als Lebensmittelvergiftung diagnostiziert wurde. Sie konnte deshalb auch nicht so sehr viel essen...

Ich mußte natürlich den ersten Bali Kopi trinken, der sicher auch in den nächsten Tagen mein Stammgetränk bleiben wird, als erstes Essen gab es, fast ebenso selbstverständlich, Nasi Goreng spezial.

Et Gisela (und auch Wilma) scheinen sich erstaunlich wohl zu fühlen, "auf jeden Fall angenehmer und schöner als in Italien"...